Und täglich grüsst das Murmel- äh Stinktier

Schon wieder: Professor der Uni Zürich von Philip Morris gekauft

Wieder ist es passiert, und erinnert fatal an den Fall Rylander: Ein Wirtschaftsprofessor (Michael Wolf) der Universität Zürich hat sich für ein Gefälligkeitsgutachten von Philipp Morris (PM) zahlen lassen.

Um den Anschein zu erwecken, es sei eine wissenschaftliche Studie der Universität Zürich, ist viel Geld geflossen. In Wirklichkeit hat aber PM entschieden, was in der Studie stehen darf, und was nicht.

Konkret ging es um diesen Fall um die Auswirkung neutraler Verpackungen auf die Prävention, die gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr wichtig ist. Die Anzahl der Raucher, die es schaffen, aufzuhören liegt ja im tiefen einstelligen Bereich, während 60% zugeben, es zu versuchen…

Quelle: Infosperber.ch

Tabaklobby 1, Kinder 0 im Ständerat

Wieder einmal ein Armutszeugnis, das zeigt, dass «unsere» Volksvertreter in Wirklichkeit Lobbyvertreter sind:

Ein Verbot der Herstellung und des Verkaufs von aromatisierten Zigaretten wurde vom Ständerat abgelehnt. Aromatisierte Zigaretten dienen dazu, es Kindern leichter zu machen, sich ans Rauchen zu gewöhnen. Es schmeckt besser, und das Menthol kann dabei helfen, den Raucherhusten eine Weile lang abzuschwächen.

Zusammengefasst dient die Aromatisierung also dazu, Kinder und Jugendliche noch mehr, öfter und schneller zu einem Leben als Suchtkranke zu verführen. Die Kosten dafür zahlt dann die Allgemeinheit, u.a. über die explodierenden Krankenkassen-Kosten. In den meisten modernen, westlichen Ländern sind diese Zusatzstoffe längst verboten, so auch in der EU.

Auch sonst ist Menthol im Rauch/Passivrauch nicht ungefährlich: Ein Teil davon wird beim Rauchen u.a. in Benzol umgewandelt, einen Stoff der auch in Benzin vorkommt und bereits bei Berührung krebserregend wirkt!

Quelle: https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2023/20230530195023507194158159038_bsd161.aspx

Kinder ohne Tabak deutlich angenommen.

Trotz einer hochdotierten Kampagne der Tabaklobby und ihrer Helfershelfer wurde die Volksinitiative deutlich angenommen. Dies ist ein kleiner aber umso wichtigerer Schritt in die richtige Richtung. Die Schweiz ist weltweit das zweitmeiste von der Tabaklobby beeinflusste Land, und die Raucherquoten bei Kindern und Jugendlichen sind viel höher als in anderen Ländern und steigen noch…

Kinder ohne Tabak Abstimmung am 13. Februar – extrem oder selbstverständlich?

Am 13. Februar stimmen wir über die Volksinitiative «Kinder ohne Tabak ab», hinter der die gesamte Ärzteschaft, die grossen Gesundheitsorganisationen wie Krebsliga und Lungenliga, Sport- und Jugendverbände sowie zahlreiche weitere Organisationen stehen.

Warum braucht es ein JA zu dieses Initiative?

National- und Ständerat haben (wieder einmal) mehrere Jahre über das Tabakproduktegesetz debattiert, sind aber massiv von der Tabaklobby unterwandert.
Bei jeder Debatte wurde das Gesetz weiter abgeschwächt, bis es de facto wirkungslos war, und einfach den heutigen Zustand zementiert.
Mit solchen Alibi-Übungen des Bundes schafft es die Tabaklobby immer wieder, so zu tun, als gäbe es Verbesserungen. Ein Beispiel dafür ist ja, dass jahrelang alle dachten, es sei verboten, Tabakwaren an unter 16 jährige zu verkaufen, dabei gibt es nur ein freiwilliges Verkaufsverbot, das man also ganz legal ignorieren kann. In vielen Kantonen gibt es heute noch keinerlei Altersgrenze!

Es ist daher nun besonders wichtig, dass das Stimmvolk am 13. Februar ein deutliches «JA» zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung in die Urne legt, und die Arbeit der Lobby-Vertreter macht, die eigentlich als Volksvertreter gewählt wurden.

Die Schweiz ist nicht nur in Europa das Schlusslicht, wenn es um den Einfluss der Tabaklobby geht, in einem weltweiten Vergleich von 80 Ländern, sind wir auf dem zweitschlechtesten Rang! Nicht Mal die WHO Konvention zur Tabakprävention (2004 unterzeichnet) wurde bisher ratifiziert.

Dies hat Folgen: Heute raucht in der Schweiz bereits ein Viertel der Kinder und Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren (Die seuchenartige Verbreitung von E-Zigis nicht eingerechnet), während in Ländern, die sich nicht von der Tabaklobby schmieren lassen, u. a. Grossbritannien die Zahlen deutlich zurückgegangen sind!
Aufgrund der stark süchtig machenden Wirkung der Tabakprodukte, die von Fachleuten mit Heroin verglichen wird, bleiben praktisch alle ein Leben lang suchtkrank.

An wen richtet sich die Werbung überhaupt?

Da Erwachsene praktisch nie anfangen zu rauchen, und Raucher zudem absolut markentreu sind, da nur «ihre» Marke den richtigen Flash im Gehirn des Süchtigen auslöst, sind ganz klar Kinder und Jugendliche, die noch nicht Rauchen, das Zielpublikum.
Einmal aus «Coolness» ausprobiert kann schon reichen, um den Rest des Lebens süchtig zu sein!

Trauriger Rekord

Pro Jahr sterben in der Schweiz 10’000 Menschen am Tabak, 1000 davon sind Passivraucher. Wenn man die Massnahmen wegen den 200 Verkehrstoten vergleicht, merkt man, wie mächtig die Tabaklobby bei uns ist!

Auch die Kosten sind immens, selbst nach Abzug der AHV- und Steuereinnahmen bleiben Kosten in Milliardenhöhe auf der Allgemeinheit sitzen. Haben Sie sich auch schon gewundert, warum Sie so viel Krankenkassenprämien zahlen, wenn Sie sie nie nutzen? Die Raucher finanzieren nicht nur nicht die AHV, wie gerne behauptet wird, sondern decken im Gegenteil nur einen Fünftel der eigenen Kosten! Der Rest wird von uns allen quersubventioniert.

Was ist mit dem Gegenvorschlag?

Als indirekter Gegenvorschlag wird vom Bund das im Oktober 2021 verabschiedete Tabakproduktegesetz gegenübergestellt. Wie oben bereits angesprochen ist dieses aber eine reine Alibi-Übung und ein Papiertiger. Wenn Sie NEIN stimmen, bleibt leider alles beim Alten, es ist also weit davon entfernt eine salomonische Kompromisslösung zu sein, sondern man will Sie einfach für dumm verkaufen!

Pseudo-Argumente der Tabaklobby und ihrer Handlanger

Da es für die Tabaklobby um viel geht, sieht man grad überall ihre Plakate, Facebook-Beiträge und Zeitungsbeiträge von gewissen Schreiberlingen, in denen sie versuchen, mit mehr oder minder absurden Pseudo-Argumenten das Anfixen von Kindern weiterhin legal zu halten:

Freiheit, wir haben genug Verbote, Toleranz etc…

Es geht hier ausschliesslich darum, dass Kinder von der Tabaklobby für eine lebenslange Sucht angefixt, und die Kosten u.a via Krankenkassenprämien auf die Allgemeinheit abgewälzt werden.
In diesem Zusammenhang von Freiheit zu reden, ist absurd. 10’000 Tabaktote machen strengere Gesetze nötig. Auf der Autobahn darf auch nur 120 gefahren werden, obwohl wir nur 200 Verkerstote haben… Da ein NEIN ausschliesslich der Tabaklobby hilft, geht es auch nicht um Toleranz!
Im Gegensatz zu anderen sehr wirkungsvollen Methoden wie Einschränkungen des Rauchens zum Schutz vor Passivrauch werden die bestehenden Raucher von dieser Initiative überhaupt nicht tangiert.

Es gibt kaum noch Tabakwerbung

Das täuscht leider extrem. Gerade das Zielpublikum, Kinder und Jugendliche, ist immer noch unglaublich viel Werbung ausgesetzt, zudem gibt es grosse kantonale Unterschiede, was alles erlaubt ist. Schauen Sie unbedingt das kurze und interessante Video zu dem Thema.

Tabakwerbung bringt nichts, und richtet sich an mündige Erwachsene – Man beginnt nicht wegen der Werbung zu rauchen

Die Tabaklobby würde kein Geld ausgeben, wenn die Werbung nicht wirken würde. Wie oben erklärt richtet sie sich ausschliesslich an Kinder und Jugendliche, nicht an mündige Erwachsene.
Natürlich ist die Werbung nur ein Grund, warum Kinder und Jugendliche zu Rauchen beginnen. Dieser ist aber am Leichtesten abzustellen und dürfte immerhin 7% der Kinder und Jugendlichen eine lebenslange Sucht und einen grauenhaften Tod ersparen!

Legales Produkt für mündige Bürger

Tabak tötet nur schon in der Schweiz 10’000 Menschen pro Jahr, das ist mehr als Alkohol, Waffen, harte Drogen und AIDS zusammen! Jeder zweite stirbt direkt an den Folgen des Tabakkonsums. Können Sie sich vorstellen, dass ein solches Produkt heute legal auf den Markt kommen könnte? Niemals! Früher war es z. B. auch legal und normal, Röntgengeräte im Schuhladen zu haben. Es ist nicht verboten, dazuzulernen…

Whataboutismus: Was ist mit Alkohol, Hamburgern, Cola oder rolligen Frettchen?

Mit mehr oder weniger absurden Vergleichen wird versucht, das Rauchen und die Folgen zu verharmlosen. Wie viele Menschen kennen Sie, die an Passivhamburgern, oder Passivcola gestorben sind? Am Passivrauch sterben 1000 Menschen pro Jahr in der Schweiz.
Zugegeben: Für den Konsumenten selber sind natürlich auch Alkohol, Hamburger etc. nicht ungefährlich, allerdings lässt sich auch das nicht mit einem Produkt vergleichen, das so abhängig macht wie Heroin, jeden 2. Konsumenten tötet und Milliardenkosten und unsägliches Leid für die Konsumenten, Angehörigen und die ganze Gesellschaft verursacht.

Fazit:

Für eine halbwegs moderne und zivlisierte Gesellschaft sollte es eine absolute Selbverständlichkeit sein, ihre schwächsten Mitglieder, also die Kinder und Jugendlichen vor sinnlosen Gefahren, die die ganze Gesellschaft belasten zu schützen.
Das einzig extreme ist, dass wir der Tabaklobby erlauben, unsere Kinder anzufixen, und dafür auch noch (u.a. über die Krankenkassenprämien) Milliarden bezahlen. Bei Annahme der Initiative würden voraussichtlich 7% weniger Kinder und Jugendliche rauchen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, der niemandem weh tut! Bestehende Raucher werden auch nicht tangiert.

Wichtige Links:

Alltägliche Tabakwerbung für Kinder (Interessantes Video, 7:11)

Internationales Schlusslicht Schweiz

Offizielle Seite der Initiative www.kinderohnetabak.ch

Seite vom BAG mit Informationen über die Initiative und das Rauchen

Kinder ohne Tabak
Kinder ohne Tabak

Skandalöser NZZ-Bericht verbreitet Falschmeldungen – Unsere Richtigstellung

Am 9.9 hat die NZZ in grossen Buchstaben in einem Artikel behauptet:
«Wer gesund lebt, verursacht höhere Kosten als der, der raucht», und
«Die Raucher subventionieren den Rest».

Diese Aussagen sind nicht nur reisserisch, einseitig und aus dem Kontext gerissen, sondern schlicht falsch! Wir haben auf 4 Arten berechnet, was die Netto-Kosten des Rauchens sind (3 davon stützen sich auf das im NZZ-Artikel angeblich zitierten Paper, und in keinem der 4 Fälle profitiert die Allgemeinheit (auch nur rein finanziell) in irgendeiner Weise vom Rauchen – Ganz im Gegenteil.

Wir haben dem Autor unseren Artikel als Reaktion auf seinen zugestellt, und er hat ihn nach eigenen Angaben mit Interesse gelesen, sieht aber, obwohl er inhaltlich nichts entgegnen konnte, keinen Anlass zu einer Gegendarstellung, «zumal die rechtlichen Voraussetzungen für eine solche nicht gegeben sind».

Bitte informieren Sie sich hier, warum es in der Schweiz immer noch sehr viel zu tun gibt, und warum Ihre Krankenkassenprämien in Zukunft weiter explodieren werden, obwohl es in den letzten Jahren in einigen Kantonen Verbesserungen gab:

NZZ-Skandal und die Fakten zum Rauchen (pdf)

Riesenskandal in Bundesbern: Keine Folgen für Philipp Morris Vertreter Dr. med. Ignazio Cassis

Wir wissen es ja schon lange: Die Schweiz ist das Land des Lobbyismus. Unter anderem wird unsere Krankenkasse ja jedes Jahr noch unbezahlbarer, weil die Pharma- und Tabaklobby sich schamlos bedienen!

Nun gab es in letzter Zeit gerade 2 Riesenskandale aus Bundesbern in diesem Zusammenhang: Zuerst sollte Philipp Morris den offiziellen Auftritt der Schweiz an der Welt-Expo 2020 in Dubai sponsern. Im Gegenzug hätte PM dafür Werbung für seine E-Zigarette Iqos machen dürfen. Sogar die Weltgesundheitsorganisation hat offiziell interveniert und vom BAG kam massive Kritik. Tabaksponsoring an Weltausstellungen ist verboten.

Als ob das nicht gereicht hätte, hat sich die neutrale Schweiz dann kurz darauf eingemischt, als das Parlament in Moldawien über verschärfte Tabakgesetze debattiert hat. Die offizielle Schweiz schickte auf Ersuchen von PM dem Präsidenten des moldawischen Parlaments einen Brief, in dem gefordert wurde, man müsse PM in den Entscheidungsprozess einbeziehen.

Wenigstens war die Intervention erfolglos: Der Brief wurde nicht beantwortet, und das moldawische Parlament hat die Verschärfung umgesetzt.

Offensichtlich wurde hier also gerade zweimal innert kurzer Zeit im Auftrag eines notabene amerikansichen Tabakmultis die Schweiz verkauft und lächerlich gemacht, diesmal auch noch in einem fremden Land! Herr Dr. med. Cassis ist offiziell aber Volksvertreter, nicht Vertreter der Tabakmultis!

Während diese beiden Aktionen, in jedem anderen Land mindestens zu Rücktrittsforderungen, wenn nicht zu strafrechtlichen Konsequenzen geführt hätten, war der Aufschrei bei uns mehr als bescheiden, über den zweiten Skandal wurde kaum berichtet und laut EDA sei ein solcher Vorgang nicht unüblich.

Die einzige Folge bleibt damit wohl, dass  Cassis das Sponsoring in Dubai abblasen musste. Dies zeigt wieder einmal, warum die Schweiz in Westeuropa die laschesten Gesetze zum Schutz vor Passivrauch und zur Tabakwerbung hat, was beides dazu führt, dass wir den grössten Anteil der rauchenden Kinder und Jugendlichen in Westeuropa, aber auch die höchsten Krankenkassenkosten haben. Selbst Tabakwerbung ist bei uns ja noch weitgehend erlaubt, obwohl die sich nur an Kinder und Jugendliche richtet, oder haben Sie jemals erlebt, dass ein bestehender Raucher die Marke gewechselt hat?! Zudem ist die Schweiz eines der wenigen (gerade westlichen) Länder, die die Tabakkonvention der WHO nicht ratifiziert hat…

Es wird ja immer gern das Wort Toleranz missbraucht, aber wir sollten nicht vergessen, dass Passivrauch nichts, aber auch gar nichts mit Toleranz zu tun hat, und dass die einzigen Profiteure die Tabakmultis sind. In der Schweiz gibt es 90% Nichtraucher und Aufhörwillige, zudem sterben ca. 10’000 Menschen in diesem Land jährlich am Rauchen- und Passivrauchen, während es im Strassenverkehr gerade mal 233 sind, zudem entstehen Kosten von mehreren Milliarden, die nicht von den Rauchern gedeckt werden, sondern von uns allen, u.a. über die Krankenkassenprämien! Wenn man nun die Massnahmen der Regierung vergleicht (z. B. Via Sicura) kommt man schnell zum Schluss, dass da etwas nicht stimmt…

Quellen: EDA Moldawien, Expo 2020

Sogar Österreich wird die Schweiz im November deutlich überholen

Am 1. Mai 2018 hätte Österreich ein sehr gutes Gesetz zum Schutz vor Passivrauch in zugänglichen Räumen bekommen sollen. Die Rechtsaussen-Partei FPÖ hat dieses allerdings in letzter Sekunde verhindert.
Nun nach dem Strache-Skandal in Österreich haben die restlichen Parteien beschlossen, das Gesetz doch wieder auf den Tisch zu bringen, und im November soll es endlich so weit sein. Im Gegensatz zur «gut-schweizerischen» Kompromisslösung, die einem löchrigen Käse gleicht mit einem wirkungslosen Alibi-Bundesgesetz und Verschärfungen in einigen Kantonen, soll das österreichische Gesetz westeuropäischen Standard haben. Seit Anfang Jahr gab es nämlich bereits ein ähnlich wässeriges Gesetz wie unsere Bundes-«Lösung», dass sich als wirkungslos erwiesen hat.
Ab November wäre demnach das Rauchen in sämtlichen öffentlich zugänglichen Räumen, insbesondere der Gastronomie aber  auch in Festzelten verboten!

Bisheriges Schlusslicht in Westeuropa könnte einen Riesensprung vorwärts machen:

Diese Massnahmen sind auch dringend notwendig: Ähnlich wie die Schweiz hat auch Österreich dank ihrem nicht umgesetzten wischi-waschi-Gesetz zum Schutz der Nichtraucher zunehmende Raucheranteile bei Kindern und Jugendlichen, während die Rate in allen westeuropäischen Ländern mit griffigem Gesetz deutlich gesunken ist!

Widerstand der Tabaklobby über unverdächtige Stellvertreter:

Wir haben schon oft darüber berichtet, dass Rauchen in der Öffentlichkeit den Trugschluss bei Kindern und Jugendlichen erweckt, Rauchen sei ein normaler Teil des Erwachsen Werdens. Dies ist nachweislich sehr viel wichtiger als offizielle Werbung, um Kinder und Jugendliche zu einer lebenslangen Nikotin-Sucht zu verführen. Aus diesem Grund schürt die Tabak-Lobby gerade Angst vor Umsatzeinbussen rauchfreier Gastronomie, sodass diverse Wirte in Österreich den Aufstand proben, und vors Verfassungsgericht gelangen wollen (Auch in der Schweiz war ja Gastrosuisse eine offizielle «Partnerschaft» mit der Tabaklobby eingegangen, um den Wirten Angst vor Umsatzeinbussen zu machen). Es hat sich , wie in allen anderen Ländern auch gezeigt, dass die Raucher weiterhin ausgehen, und viel mehr Nichtraucher jetzt gerne Geld in der Gastronomie ausgeben und die Umsätze in ungeahnte Höhen treiben!
Die Einzigen Profiteure der Pseudo-Toleranz sind somit die Tabakfirmen und eine sehr kleine Minderheit besonders rücksichts- und skrupelloser Raucher.

E-Zigaretten

In Österreich sind übrigens Shishas und E-Zigaretten der Zigarette gleichgestellt, was nur zu begrüssen ist, da beide zu sehr hohen Einstiegszahlen bei Kindern und Jugendlichen führen, und bei der Shisha die Schadstoffbelastung um ein Mehrfaches höhrer ist als bei der Zigarette, während es noch sehr umstritten ist, ob die E-Zigarette wirklich merklich weniger ungesund ist als herkömmliche Zigaretten, und die Nutzer-Zahlen bei Kindern und Jugendlichen explodieren.

Was lange währt wird endlich gut – Hoffentlich

Mit diesem Gesetz wird Österreich nach langem Hick-Hack – Seit 2015 wird über das Gesetz debattiert, immer wieder was geändert, verschoben usw. – die Schweiz also deutlich hinter sich lassen, in der immer noch in vielen Kantonen nichts passiert ist: Nichtraucher werden immer noch belästigt und gefährdet, Kinder und Jugendliche werden weiterhin von der Tabaklobby angefixt, und die Kosten auf die Krankenkassenprämienzahler abgewälzt, und sogar der Verkauf von Zigaretten an Dreijährige bleibt in vielen Kantonen legal. Kein Wunder, jetzt da Philipp Morris sogar offizieller Sponsor der Schweiz ist!

Quelle: https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/oesterreich-beschliesst-rauchverbot-in-gaststaetten-a-1275429.html

Neue Studie zeigt: E-Zigaretten gefährlicher als gedacht

Trügerische Sicherheit

E-Zigaretten werden oft als harmloser Zeitvertreib oder gesündere Alternative oder sogar Aufhörhilfe gesehen.

Eine Schwedische Studie hat nun gezeigt, dass E-Zigaretten viel gefährlicher sind, als weithin angenommen!

Insbesondere nikotinhaltige E-Zigaretten, die in der Schweiz nach wie vor illegal sind, aber dennoch mehr oder weniger offen verkauft werden, sind sehr gefährlich.

Sie führen unter anderem zu arterieller Steifigkeit, und damit langfristig zu einem erhöhten Risiko für Herzattacken und Schlaganfälle.

Nikotinhaltige Präparate verstärken diesen Effekt deutlich und erhöhen zudem den Puls und den Blutdruck.

Wie bei konventionellen Zigaretten ist nicht nur der Raucher selber gefährdet, wer passiv mitrauchen muss, wird ebenfalls gesundheitlich geschädigt.

In mehrfacher Hinsicht gefährlich für Kinder und Jugendliche

Aus unserer Sicht dienen E-Zigaretten vor allem dazu, das Rauchen bei Kindern und Jugendlichen wieder cool und modern erscheinen zu lassen, um mehr lebenslange Konsumenten zu gewinnen, aber auch dazu, Rauchverbote auszuhebeln, die der Tabaklobby am Meisten das Geschäft vermiesen.

Leider ist die Schweiz punkto Rauchverbot in der Öffentlichkeit gegenüber westeuropäischen Standards jahrzehnelang im Hintertreffen. Wir haben auf Bundesebene das alte spanische Modell, dass dort vor vielen Jahren massiv verschärft wurde, weil es schlicht nichts gebracht hat.

Warum der Bund nicht endlich massiv gegen Händler vorgeht, die illegalerweise nikotinhaltige E-Zigaretten in der Schweiz verkaufen, muss man sich ebenfalls fragen.

https://www.eurekalert.org/pub_releases/2017-09/elf-elt090817.php

 

Die Tabaklobby spannt wieder mal Unverdächtige vor Ihren Karren

Nachdem jahrelang ganz offiziell eine «Partnerschaft» zwischen Gastrosuisse und der Tabaklobby bestanden hat, werden nun diverse «unverdächtige» Interessenverbände vor den Karren gespannt, um eine Einschränkung der Tabakwerbung an Kinder und Jugendliche zu verhindern.
Die Schweiz ist das einzige Land im Westen, dessen lascher Schutz vor Passivrauch zu steigenden Raucherzahlen bei Kindern und Jugendlichen führt.
Wer die Markentreue der Raucher kennt, weiss dass Tabakwerbung einzig dem Anfixen neuer, minderjähriger Konsumenten dienen kann.
Es kann nicht sein, dass die Tabaklobby weiterhin Kinder und Jugendliche anfixen und sämtliche Präventionsbemühungen unterwandern darf auf Kosten aller (u.a. Krankenkassenprämien).

Informieren Sie sich hier!