Die Lüge vom gesünderen Dampfen: Die Tabakindustrie und Werbung behaupten seit der Einführung von E-Zigaretten, Tabakerhitzern und allen vergleichbaren Produkten, dass diese «gesünder» seien als herkömmliche Zigaretten. Dies meistens unter Betonung, dass kein herkömmlicher Verbrennungsprozess mehr stattfinde, der die besonders giftigen Stoffe wie «Teer und Rauch» freisetze. Aber schon die Aussage «gesünder» anstatt «weniger schädlich» ist reine Manipulation und suggeriert dem Konsumenten, dass es nun weniger schädlich sei, und seine Gesundheit kaum noch gefährdet werde.
Ein giftiger Cocktail: In den Medien wird heute noch oft erwähnt, dass Langzeitstudien fehlen, welche die Schädlichkeit von E-Zigaretten oder Tabakerhitzern aufzeigen. Dabei ist jetzt schon klar: Die E-Liquids und Tabakprodukte zum erhitzen, enthalten grundsätzlich schon unzählige giftige Stoffe. In den Liquids von E-Zigaretten z.B. Propylenglykol, Glycerin, Aromastoffe, Süssstoffe, Kühlstoffe wie WS-23. Auch das berühmte Nikotin selbst, welches ein stark süchtig machendes Nervengift ist und den Körper generell vielseitig schädigt. Noch schlimmer: Produkte werden auf Grund fehlender Gesetze oft als nikotinfrei und mit 0mg Nikotin beworben, natürlich auch im Stil von «So ist es gesünder…», enthalten aber die synthetische Nikotinkopie 6-Methylnikotin, welche als gefährlicher und noch süchtiger machend eingestuft wird, als normales Nikotin.
Die meisten Produkte stammen aus China, sind oft entgegen den gesetzlichen Grenzwerten deutlich überdosiert, oder enthalten gar verbotene Stoffe wie Diacetyl oder Acetoin (lungenschädigende Aromastoffe) oder Cumarin (leberschädigend) oder Vitamin E-Acetat (verursachte in den USA schwere Lungenschäden.)
Was beim Erhitzen wirklich passiert: Beim Erhitzen der E-Liquid Flüssigkeiten, bzw. je nach Produkt beim Tabakerhitzen, setzt dies weitere unzählige giftige Komponenten frei, beispielsweise krebserregende Stoffe wie Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein, Benzol, häufig auch heikle Aromastoffe wie Diacetyl, welches mit Lungenschäden in Verbindung gebracht wird. Aus den Inhaltsstoffen bzw. auch dem Gerät selbst, können sich Metalle lösen wie Nickel, Chrom, Blei, Cadmium, Kupfer oder Zinn. Nebst dass man sogar bei E-Zigaretten kleinste Partikel inhaliert, welche sich in der Lunge festsetzen können und Langzeitschäden anrichten können. Bei Tabakerhitzern die entgegen E-Zigaretten herkömmliche Tabakmischungen erhitzen, entsteht auf Grund der Temperaturen ebenfalls «Teer». Nicht so viel wie bei der normalen Zigarette, aber entgegen Werbung entstehen also auch bei Tabakerhitzern gefährliche Verbrennungsstoffe und werden inhaliert.
Die Schweiz als Schlusslicht der Prävention: Die Hauptprobleme dabei: Die Schweizer Politik interessiert das Ganze nicht, die Schweiz lag im Jahr 2025 auf Platz 99 von 100 auf dem Tabaklobby-Index, welcher aufzeigt, welche Länder die beste und die schlechteste Tabakpolitik- und Prävention hat. Ebenso ist zwar inzwischen bekannt, welche schädlichen Giftstoffe in den Produkten stecken und beim Verdampfen und Erhitzen entstehen. Aber man will es verschweigen, wie es damals bei der herkömmlichen Zigarette der Fall war. Man verweist nun auf fehlende Langzeitstudien, da halt noch nicht 20 oder 50 Jahre gedampft statt geraucht wurde, aber die ersten Studien und Langzeitstudien kommen langsam heraus. Siehe die untenstehenden weiterführenden Links, auch Google und KI Suchen können weitere spannende Inhalte bieten.
