Am 14. Juni 2026 haben die Bewohner der Stadt St. Gallen deutlich mit 71,3% Stimmen Ja gesagt zu rauchfreien Spielplätzen. Das Rauchverbot gilt auf allen 128 städtischen Spielplätzen. Speziell zu erwähnen ist, dass das St. Galler Stadtparlament genau zu diesem Thema zwei mal Nein gesagt hat, zuletzt im Jahr 2025. Die Bevölkerung hat das nun mit der Abstimmung 2026 «korrigiert».
Eine politische Ohrfeige für die Stadtregierung, die eigentlich um das Wohle von Kindern und Jugendlichen besorgt sein sollte, welche besonders anfällig für Tabakrauch und Aerosole von E-Zigaretten sind, und sich auch am wenigsten dagegen wehren können.
Erschreckend, dass es dafür überhaupt Gesetze braucht, an diesem Thema dauernd herumdiskutiert wird, und es für Eltern und Spielplatzbesucher nicht selbstverständlich ist, nicht in der Nähe und vor Kindern zu rauchen. Nur der Kanton Genf, die Stadt Chur und einzelne kommunale Gemeinden in der Schweiz kennen bisher solche Verbote.
Hoffen wir, andere Kantone ziehen nach, da es halt mit Freiwilligkeit und dem gesunden Menschenverstand wieder einmal nirgendwo funktioniert. Leider schützen hier auch nicht das Bundesgesetz Schutz vor Passivrauchen, oder die Initiative Kinder ohne Tabak, welche ja von Bund nach Jahren nie korrekt umgesetzt wurde.
Quelle: Artikel auf AT-Schweiz.ch
