Fümoar Verein in Basel plant neue Initiative.

Nachdem ein Bundesgerichtsentscheid im Juli 2013 endgültig (und endlich) entschied, dass die Fümoirbetriebe in Basel illegal sind, hat nun der Fümoar Verein eine Initiative lanciert. Diese soll das kantonale Gesetz abschwächen, so dass Betriebe die kleiner als 80m2 gross sind, wieder als Raucherbetriebe geführt werden dürfen. Der Verein sagt zwar in den Medien, sie wollen nicht quengeln und man wolle auch den Winter abwarten (der erste Winter wo in Basel wirklich alle Raucher ins Fümoir oder raus müssen zum rauchen), aber die Unterschriftensammlung wird definitiv gestartet. Hoffen wir erneut auf die Vernunft des Volkes, falls die Initiative schätzungsweise im Jahr 2015 wirklich zur Abstimmung gelangen sollte. Ob man da beim Fümoar Verein wirklich von „nicht quengeln“ sprechen kann ist fraglich, so hat das Basler Stimmvolk doch schon 2 mal JA gesagt für rauchfreie Innenräume. Bis es zur Abstimmung kommt, wird sich das Volk an die jetztige rauchfreie Situation in Basel gewöhnt haben und es nicht mehr anders wollen. Ebenso wäre die 80m2 Regel sowieso absolut ungerecht (der Eine darf, der Andere nicht) und hätte nichts mit Entscheidungsfreiheit der Wirte zu tun.

Artikel der Basler Zeitung zum Thema: http://bazonline.ch/basel/stadt/Wir-wollen-nicht-quengeln/story/10045092

In New York darf man zukünftig erst ab 21 Jahren Zigaretten kaufen.

In New York muss man demnächst mindestens 21 Jahre alt sein, um Zigaretten kaufen zu dürfen. Das hat das Stadtparlament mit 35 gegen 10 Stimmen entschieden. Das Mindestalter von 21 Jahren gilt dort auch bereits für den Kauf von Alkohol. Durch die Anti-Tabak Politik von Bürgermeister Michael Bloomberg wurde die Anzahl jugendlicher Raucher in New York zwischen 2001 und 2007 von 17,6 auf 8,5% reduziert.

Quelle: Diverse Medien, z.B. Artikel in 20 Minuten

Rauch ins Gesicht blasen ist Körperverletzung.

Gemäss einem Amtsgericht in Erfurt (D) ist Rauch ins Gesicht blasen mit Körperverletzung gleichzusetzen. Das Gericht sprach eine 25-Jährige frei, die einem Raucher ein Glas an den Kopf geworfen hatte, nach dem er ihr absichtlich Rauch ins Gesicht geblasen hatte, weil sie ihn mehrmals auf das geltende Rauchverbot hingewiesen hatte.

http://www.20min.ch/panorama/news/story/Rauch-ins-Gesicht-blasen-ist-Koerperverletzung-20853989

Weniger Herzinfarkte dank Rauchverbot.

Eine Schweizer Studie zeigt, dass im Kanton Tessin eine besonders gefährliche Art von Herzinfarkt um einen Fünftel zurückgegangen ist, seit dort im Jahre 2007 das Rauchverbot eingeführt wurde. Im Kanton Basel Stadt, in dem im Analysezeitraum der Studie noch kein Rauchverbot galt, blieb die Anzahl der Herzinfarkte konstant.

Quelle: Artikel in „Der Bund“. Klicken Sie auf den Kurzlink: http://goo.gl/7CfvWQ

Fümoar Verein in Basel kündigt neue Initiative an.

Nachdem das Bundesgericht endlich bestätigt hat, dass der Fümoarverein in Basel auf illegale Weise die Rauchverbote umgeht, kündigt der Verein nun an, eine neue Initiative starten zu wollen. Nach 2 Abstimmungen bei denen das Basler Volk bereits Ja gesagt hat zu einem wirkungsvollen Nichtraucherschutz, wird nun ein drittes Mal versucht, das Kantonale Gesetz aufzulösen damit nur noch die Bundeslösung mit der 80m2 Regel und bedienten Fumoirs gilt. Wenigstens halten sich nun seit dem Gerichtsentscheid viele Basler Restaurants endlich an die Gesetze und die meisten Fümoarlokale sind verschwunden.

Artikel in 20 Minuten

Artikel in Basellandschaftliche Zeitung

Ende der Posse: Fümoar gilt nun offiziell als Verein zur unzulässigen Gesetzesumgehung

Lange genug hat die Posse in Basel gedauert. Der Verein Fümoar, der ausschliesslich dazu diente, den Volkswillen, mehrmals wurde ein klares JA zum Schutz vor Passivrauch an der Urne eingelegt, zu umgehen, ist nun in letzter Instanz vor dem Bundesgericht unterlegen.

Man stelle sich vor, Autofahrer kämen auf die Idee, einen Raser-Kleber an die Stossstange zu kleben und zu behaupten, sie müssten sich nun nicht mehr an die Strassenverkehrsordnung halten 😉

Artikel in 20 Minuten

Skandalöse Missachtung des Volkswillens in St. Gallen

Erst 2009 hatten sich 60% des Volkes an einer kantonalen Volksabstimmung klar für den Schutz vor Passivrauch nach westeuropäischem Standard ausgesprochen. Somit dürfen Fumoirs eingerichtet werden, in diesen wird aber nicht bedient.

Nun haben die traditionellen Lobby-Parteien diesen demokratischen Entscheid einfach aufgehoben, damit die Tabaklobby unseren Kindern und Jugendlichen gegenüber wieder die „Normalität“ des Rauchens propagieren darf, nachweislich die wichtigste Werbung fürs Rauchen!

Somit wurde eine Volksabstimmung de facto für nichtig erklärt, und dies obwohl bei einer Umfrage fast 90% der Befragten mit dem geltenden Schutz sehr zufrieden waren!

Quelle: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/kantonstgallen/tb-sg/In-Fumoirs-wird-wieder-bedient;art122380,3429015